Austern aus Cancale, Kouign-amann aus Douarnenez, Kig ha farz aus dem Léon, Hofcidre: Die Bretagne schmeckt man ebenso in den Häfen wie im Landesinneren. Statt einer bunten Liste unterscheidet unser Top 10 5 Schätze des Meeres und 5 Spezialitäten aus dem Landesinneren. Daraus lässt sich eine echte Genussreise durch die Region zusammenstellen, vom Meeresfrüchteteller mit Blick auf die Bucht bis zum Gâteau breton, das am Ende eines Essens serviert wird, ganz nach bester Tradition.

Die bretonische Küste erstreckt sich über 2 730 km, und jeder Hafen verteidigt seine eigene Spezialität. Hier sind die 5 Klassiker, die man an der Küste entdecken sollte:
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Unser Lieblingstipp: In Cancale empfiehlt unser Team, die Austern direkt am Hafen zu probieren, auf den Steinbänken mit Blick aufs Meer. Die Austernverkäufer bauen ihre Stände schon am Morgen auf, man wählt seine Nummer und sein Dutzend, und die Auster wird gleich vor Ort gegessen, nur wenige Meter von den Austernparks entfernt. Ein kleines Glas Muscadet vervollständigt das Bild ideal!
Das bretonische Landesinnere verbindet bäuerliche Traditionen mit Konditorenkunst. Hier sind die 5 Spezialitäten vom Land, die Sie unbedingt entdecken sollten:
Um die bretonischen Spezialitäten zu begleiten, bieten sich drei traditionelle Getränke als natürliche Ergänzung an: der bretonische Cidre, der Honigwein Chouchen und der Lambig. Jedes gehört zum regionalen Kulturerbe und passt ideal zu bestimmten Gerichten.
Der bretonische Cidre, hofgemacht oder brut, begleitet klassisch die Buchweizengalette ebenso wie Meeresfrüchte und wird in Steingutschalen serviert. Der Chouchen, ein Honigwein aus bretonischem Honig, wird gekühlt als Aperitif oder Digestif serviert, mit einer milden Süße, die an seine alten Ursprünge erinnert. Und der Lambig, ein im Eichenfass gereifter Apfelbrand, beschließt ein Essen ganz nach bester bretonischer Tradition.
Einige praktische Anhaltspunkte helfen, die kulinarische Vielfalt der Bretagne voll auszuschöpfen, egal wo Sie in der Region übernachten. Hier sind die Tipps, die unser Team Familien und genussfreudigen Paaren regelmäßig weitergibt:
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Die Buchweizengalette bleibt das typischste Gericht der Bretagne. Aus Buchweizenmehl zubereitet, isst man sie als Complet (Schinken, Ei, Käse) oder in kreativeren Varianten. Traditionell begleitet sie eine Schale bretonischer Hofcidre.
Die Galette ist herzhaft und wird aus Buchweizenmehl hergestellt, während die Crêpe süß ist und aus Weizenmehl gebacken wird. In der Bretagne begleitet die Galette das Hauptgericht, die Crêpe isst man als Dessert oder zum Nachmittagskaffee.
Um die besten Austern der Bretagne zu probieren, fahren Sie nach Cancale in der Bucht des Mont-Saint-Michel: Dort servieren die Austernzüchter ihre Platten mit Blick aufs Meer. Auch die Belon-Austern aus dem Süd-Finistère und die Bucht von Quiberon sind für ihre flachen und gewölbten Sorten bekannt.
Ja, der Kouign-amann hält sich mehrere Tage bei Raumtemperatur, sofern er in seinem Originalpapier aufbewahrt wird. Um ihn ideal zu genießen, wärmen Sie ihn einige Minuten im Ofen auf, damit der Karamell wieder knusprig und die Butter wieder zerlaufen ist.
Das traditionelle Getränk zur bretonischen Galette ist der Hofcidre aus der Bretagne, serviert in einer Steingutschale. Je nach Vorliebe bleibt auch Lait ribot (fermentierte Milch) bei der Buchweizengalette sehr beliebt.
Zu den süßen Spezialitäten, die man aus der Bretagne mitbringt, zählen ganz oben der Kouign-amann, der Far breton im Vakuumbeutel, das Karamell mit Salzbutter im Glas, die Palets bretons und der Gâteau breton. Sie halten sich gut und fassen die Backtradition der Region zusammen.
Quellen: